- Das Rezept gegen Informationsüberflutung ist mehr Information. David Weinberger

- Deutsche mögen Wissenschaft - das ist erfreulich, hat aber Folgen für die Wissenschaftler. Eine Umfrage von 2010 liefert die Zahlen:
57 % glauben, Wissenschaft macht das Leben besser;
51 % finden es wichtig, Wissenschaft zu verstehen;
und 32 % sind sehr interessiert an neuen Entdeckungen.
Wissenschaftler in Deutschland: Eine respektierte und angesehene Person, der aber deswegen nicht blind vertraut wird.
- Die Deutschen, und sie nicht allein, besitzen die Gabe, die Wissenschaften unzugänglich zu machen. Johann Wolfgang von Goethe

- Gerade weil die Bedeutung der Wissenschaft für unsere Zukunft so groß eingeschätzt wird, will die Mehrheit der Deutschen an den Entscheidungen beteiligt werden. Und da setzt der erste Kritikpunkt an: Wissenschaftler geben sich nicht genug Mühe, ihre Arbeit der Bevölkerung zu erklären. Dabei werden vor allem Forscher an Universitäten und staatlichen Instituten in die Pflicht genommen.
- Nicht der überwältigende Nutzen der Information, sondern ihre nicht mehr zu bewältigende Flut charakterisiert die Epoche. Georg Franck

- Die Vermittlung von Wissenschaft trauen die Deutschen eigentlich nur den Wissenschaftlern selber zu (Fernseh- und Zeitungsjournalisten wird erstaunlich wenig Kompetenz zugebilligt). Diese Ansicht findet auch ein Echo in der Fachwelt. Aber: Wissenschaft ist ein zeit- und kraftraubendes Metier, da bleibt wenig Zeit für andere Aktivitäten. In den USA zeigen sich manche Wissenschaftler konsequent - sie verlassen die Laborbank und wenden sich der Blogosphäre zu. Und üben so spürbaren Einfluss aus.
Quelle: Eurobarometer Spezial 340 "Wissenschaft und Technik"